PREMIERE: Cabaret

Berlin, 1929: Die „Goldenen Zwanziger“ glimmen nur noch schwach nach. Arbeitslosigkeit und soziale Unruhen führen zu Unsicherheit, Hoffnungslosigkeit und Instabilität. Der Aufstieg der Nationalsozialisten scheint unaufhaltbar. Cliff Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, reist nach Berlin, um dort einen Roman zu schreiben. Im Zug macht er die Bekanntschaft mit Ernst Ludwig. Der sympathische Mann nimmt Cliff unter seine Fittiche und so lernt Cliff auch den Kit-Kat-Club kennen, wo er die Sängerin Sally Bowles trifft. Sie ist der Star der Show! Er verliebt sich in sie.
Ebenso hat es zwischen der Hauswirtin Fräulein Schneider und dem Obsthändler Herr Schulz gefunkt. Doch die politische Entwicklung überschattet die ganze Szenerie. Die Bedrohung wächst, die Zeit wird dunkler, und alles gerät zu einem Tanz auf dem Vulkan.

In dem Erfolgsmusical von John Kander und Fred Ebb aus dem Jahr 1966 entfaltet sich dem Publikum vor dem Hintergrund des aufkeimenden Nationalsozialismus eine Geschichte über das Berlin der späten zwanziger Jahre, mit allem, was dazu gehört: Liebe, Leidenschaft und einer ordentlichen Portion Humor.

 

Buch von Joe Masteroff
nach dem Stück „Ich bin eine Kamera“ von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Gesangstexte von Fred Ebb
Musik von John Kander
Deutsch von Robert Gilbert
in der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker